Schmerztherapie
Als wichtiger Bestandteil der Palliativpflege kann die Schmerztherapie in Form einer individuell ärztlich verordneten regelmäßigen Medikamentengabe oder Injektionsbehandlung eine wesentliche Erleichterung für den Kranken und seine Familie bewirken. Denn wer unter starken Schmerzen leidet, gleich, welcher Ursache, kann kaum noch anderes fühlen und denken und seine Umgebung nicht mehr wirklich wahrnehmen.
Unser ambulanter Pflegedienst Curameda Ambulante Pflege GmbH wendet ein Schmerzmanagement an. Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und in Kooperation mit der Schmerzklinik Harlaching (siehe: Das Pflegenetzwerk) organisieren wir in der Klinik schnellstmöglich einen Untersuchungstermin für Sie zur Verordnung einer Schmerztherapie, falls die von Ihrem Arzt angewandten Medikamente Ihre Schmerzen nicht wirkungsvoll beseitigen. Wir organisieren Ihren Transport zur Schmerzklinik und zurück, verabreichen Ihnen die verordnete Medikation unter Führung eines präzisen Schmerzprotokolls, um bei Abweichungen die Schmerzklinik zu kontaktieren.
Von besonderer Bedeutung ist in der Palliativpflege der persönliche vertrauensvolle Kontakt zwischen dem Pflegebedürftigen und dem Pflegepersonal. Denn es geht in diesem Lebensabschnitt darum, während dieser Intensivpflege die Ängste des Kranken ernst zu nehmen und den Kranken auf seinem letzten Weg respektvoll und ehrlich zu begleiten. Stets sollte er, vor dem Hintergrund seiner Würde, die Wahrheit über seine Diagnose und seine akute Situation erfahren. Dies kann u.U. zu Problemen mit Angehörigen führen, die dem Kranken die Wahrheit „ersparen“ wollen, um ihn, ihrer Ansicht nach wohlmeinend, nicht noch mehr zu belasten. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass der Patient meistens um den Ernst seiner Lage weiß. Eine Täuschung über seinen Zustand würde das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und dem/r Pfleger/in erheblich belasten und den Prozess der Sterbebegleitung durch die fehlende Aufrichtigkeit aushöhlen.
Auch die Betreuung der Angehörigen, die ja zum ersten Mal der Situation eines sterbenden Familienmitglieds ausgesetzt sind und oft unter großem psychischem Stress stehen, ist eine wesentliche Aufgabe der Palliativpflege. Denn eine gute Zusammenarbeit mit der Familie ist im Hinblick darauf wichtig, dass der Pflegebedürftige in seinem sozialen Umfeld integriert bleibt.
Unsere Pflegekräfte verfügen über das notwendige pflegerische und medizinische Wissen, über Sozialkompetenzen wie Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit sowie über langjährige Erfahrung, um -im ständigen Kontakt mit dem Arzt- den Anforderungen der Palliativpflege gegenüber dem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen in hohem Maße zu genügen.
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