Ambulante Pflege
Ambulante Pflege wird auf kommunaler Ebene von Wohlfahrtsverbänden in Sozialstationen angeboten oder von einem privaten Pflegedienst.
Ambulante Pflege richtet sich an verschiedene Zielgruppen und hat unterschiedliche Pflegeziele: es gibt die ambulante Altenpflege, auch häusliche Altenpflege genannt, die ambulante Krankenpflege und, sowohl als Schwerkrankenpflege als auch bei Sterbebegleitung, die ambulante Intensivpflege.
Verhinderungspflege bedeutet die Pflege eines privat gepflegten Pflegebedürftigen bei vorübergehendem Ausfall seiner Pflegeperson. Im Zusammenhang mit Operationen kennt man die häusliche Nachsorge als Pflege nach ambulanten OPs. Die poststationäre Versorgung stellt die pflegerische Nachsorge auch nach einem längeren Krankenhausaufenthalt sicher. Sie wird im Rahmen eines Case Managements bereits vor der Einweisung in die Klinik als Pflegeplanung festgelegt und beugt dadurch einem individuellen Pflegenotstand vor.
Zur Grundlage unseres Pflegekonzepts gehört die aktivierende Pflege, die sich an den Ressourcen des Pflegebedürftigen orientiert und die Wiedererlangung oder Verbesserung seiner Selbständigkeit in allen beeinträchtigten Funktionen fördert. Darüber hinaus macht die Pflege, besonders von Demenzkranken, psychologische Betreuung und psychosoziale Betreuung erforderlich. Hierunter fallen Betreuungsleistungen wie Freizeit- und kulturelle Angebote.
Auch auf die Dekubitus-Prophylaxe legen wir, die Curameda Ambulante Pflege GmbH, großen Wert. Unter Dekubitus versteht man die Entstehung von Druckgeschwüren, die durch längere Bettlägerigkeit verursacht werden. Zur Vorbeugung und Behandlung des Dekubitus richten wir uns nach der Braden-Skala, benannt nach ihrer Urheberin Barbara Braden. Sie unterscheidet und klassifiziert in vier Graden das sensorische Empfindungsvermögen des Pflegebedürftigen, das Ausmaß seiner physischen Aktivität, seine Beweglichkeit, das Ausmaß, in dem seine Haut Feuchtigkeit ausgesetzt ist, seine Ernährungsgewohnheiten, und die Reibung, der seine Haut aufgrund seiner Erkrankung (Lähmung, spastische Krämpfe, Unruhe) ausgesetzt ist.

